Ich find ja Weißklee als Untersaat ziemlich interessant. Bodenbedeckend, Stickstoff speichernd, blühend, grün. Hier habe ich aus herbstlichen Quickpot-Beständen eine erste Pflanzung für den Meerkohl (Crambe maritima) gemacht. Ist eine besonders kleinwüchsige Sorte (»Hebe«), denn sie soll ja die Hauptkultur nicht stören.
Im Herbst habe ich eine Reihe Winterlinden gepflanzt. Die Blätter sind bis in den Sommer hinein sehr schmackhaft, und kommen in Salat, Pesto und Smoothie-Pulver. Gleichzeitig soll die Reihe Windschutz geben. Jedoch: Ich will ja nicht auf 8m Höhe ernten. Also habe ich sie gekappt, auf 1.50-1.80m, was wiederum den Windschutz mindert. Und mal schauen wie »heckig« die Pflanzen werden. Um dann doch einen durchgängigeren Schutz zu erreichen, habe ich mich entschlossen eine zweite Reihe
So langsam nimmt der (erste Teil des) Schaugartens auch Form (und Farbe) an. In jedem Quadratmeter wächst eine Pflanzenart, so das Ziel. Macht das Erkennen, Anschauen und auch Pflegen deutlich einfacher. Allerdings stellte sich alsbald die Frage, wie denn auch die hinteren Carrés angeschaut werden können. Die Besucher sollen ja nicht über die Latten balancieren. Nach einiger Ueberlegung und Ausprobieren dann zwei Carrés als Weg mit Hackschnitzel gefüllt, so dass von jeder »Stichstrasse« die umliegenden
Viel Platz für ein großes Totholzlager habe ich (noch) nicht im neuen Bereich. Aber warum nicht etwas Totholz – der Winterschnitt von ein paar Bäumen auf unserem Gelände – als Wegmarkierung, Sitzgelegenheit (da soll noch ‘ne Sitzbank drauf) und Biotop einrichten, an den ersten warmen Februartagen in der Sonne eingerichtet. Mal ein Versuch, verschiedene Funktionen miteinander zu verbinden. Steht an einer Stelle, wo ich bei den Führungen sicherlich anhalten werde und der ein oder andere
Die Winterheckenzwiebel (Allium fistulosum) heisst nicht umsonst so. Zwar ist sie nicht im Winter beerntbar – aber sie treibt schon so langsam aus, wenn der letzte Schnee am tauen ist. Bevor andere Frühlingsboten eben jene neue Jahreszeit ankündigen, sind sie schon mit ihrem zart-dunklen Grün dabei ihre Fühler auszustrecken und einen ersten Appetit auf mehr zu entwickeln.
Noch ruht er, der Waldgarten. Die Energie ist im Boden gespeichert, genauer in den Wurzeln, und wartet auf den kommenden Frühling. Bin gespannt, wie sich der Umzug des Waldgartens dann manifestiert. War ganz schöne Arbeit, und nach meiner Erfahrung braucht es erst einmal zwei Jahre, damit die Pflanzen wieder »Fuß fassen«.

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