• Essbares Unkraut: Baumspinat

    Ausgesät habe ich ihn nicht. Aber mag doch, wenn er kommt, der Baumspinat, Riesen-Gänsefuß, oder Magenta-Spreen (Chenopodium giganteum). Nicht nur eine Augenweide, der den Waldgarten etwas bunter macht, sondern auch sehr schmackhaft. Gehört in jeden Salat bei mir rein, weswegen ich schon überlege nächstes Jahr ein paar Quadratmeter auszusäen.

  • Sibirische Kohl und Taubnessel

    Bin ja am Herumprobieren welche Bodenbedecker mit welcher Hauptkultur zusammen gut gehen. Weißklee und Mehrjähriger Buchweizen sind’s nicht gerade. Zumindest im ersten Jahr. Der Weißklee wird ja wohl über die Jahre etwas schwächer im Wachstum. Also mal schauen wie es nächstes und übernächstes Jahr aussieht. Der Sibirische Kohl (Brassica nabus var. pabularia) gedeiht nun gerade gut in der Taubnessel. Aber auch hier mal schauen wie es weiter geht.

  • Taglilien-Ernte

    Ah… ein Traum, diese Taglilien (Hemerocallis fulva ‘Kwanso’). Leider blühen die viel zu kurz, nur wenige Wochen lang. Aber immerhin, jeden Tag eine neue Blüte! Und ob Knopsen fein in Butter kurz angebraten, oder roh gegessen, wie aber natürlich die Blüten dann als Verziehrung für jeden Salat und sehr lecker im Geschmack! Die jungen Blätter kann man auch essen, wie auch die nussig-erbsig schmeckenden Wurzeln.

  • Goldmelisse-Blüten – ein besonderes Geschmackserlebnis

    Tse, das kam dann doch unerwartet. Hatte schon mal die Goldmelisse, auch Indianernessel oder Scharlach-Monard (Monarda didyma) gennant, gepflanzt – jedoch ohne Erfolg. Nun im Frühjahr wieder, dann kam ein später Frost, der sie ein bisschen mitgenommen hatte. Aber sie hat sich wieder berappelt, und freut sich des Lebens. Und diese Blüten – unglaublich, wie die schmecken! Würzig, süss. Irgendwie ganz fremd. Als Deko und Geschmackserlebnis klar verwendbar für Salate und vor allem Dekos. Die Blätter, ähnlich würzig, auch für Sossen. Bin gespannt!

  • Süsser Tragant – süss, würzig, speziell

    Vor zwei Jahren mal gehabt, in Vergessenheit geraten und noch einmal frisch ausgesät. Nun wieder probiert – und das Geschmackserlebnis ist äusserst interessant. Die Pflanze läuft unter den Namen Bärenschote oder Süßer Tragant (Astragalus glycyphyllos), aber auch, zu Recht, als Süßholz-Tragant. Denn in diese Richtung geht der Eindruck eindeutig: süss, würzig, nussig, rauchig. Sehr speziell und sehr speziell lecker! Hier ein interessanter Artikel dazu.