• Eine ganze Menge Wildkräuterpesto aus dem Waldgarten

    Ein bisschen was vom Waldgarten geerntet – Taubnessel, Wiesen-Knöterich, Winter-Heckenzwiebel, Ampfer, Zitronenmelisse, Staudenkresse, mehrjähriger Buchweizen, Brennnessel, Süssdolde, Beinwell, … – und der Küche geliefert. Die haben da eine etwas größere Menge Waldgarten-Pesto draus gemacht… 🙂 … 50 Liter, das sollte erst einmal reichen. Aber was mach ich mit all den anderen Pflanzen? Ich könnte gerade einfach mal das 20fache liefern… 🙂

  • Die jungen Samen des Wiesen-Knöterichs

    Die ausgereiften Samen des Wiesenknöterichs sind von der Form und Art dem Buchweizen recht ähnlich. Knackig, aber dann doch mit Schale – also suboptimal für Salate oder das Müsli. Aber wenn sie noch jung sind, die Blütenstände gerade am verwelken und die Samen am bilden, dann sind diese lecker nussig frisch. Manchmal bleibt etwas Schale im Mund – man muss den richtigen Zeitpunkt erwischen, scheint’s mir. Aber sicherlich ein super (lokales) Superfood!

  • Fichtenspitzen – lecker würzig!

    Sie wächst zwar nicht in meinem Waldgarten – aber nebenan. Und für die leckeren Fichtentriebe könnte man, sollten nicht ein paar in der Nähe wachsen, durchaus ein, zwei Bäume in einen größeren Waldgarten integrieren. Ich nutze sie ein bissl zum so direkt essen oder mit in den Salat reinschneiden, aber v.a. als Fichten-Salz. Sehr lecker rauchig-harzig-würzig.

  • Spargel – zu viel Mulch tut ihm nicht gut

    Na, das war wohl zu viel des Guten: Da haben wir den Spargel dick abgemulcht, ähnlich wie wir das bei den Kartoffeln machen. Und mich gewundert, warum der wochenlang nicht raus kam, der leckere Grünspargel. Dann mal ein bisschen gewühlt und fest gestellt, dass er durch die Mulchdecke zum größten Teil nicht durch kommt. Er windet sich, aber schafft es dann oft nicht bis an die frische Luft. Alternative, die ich jetzt mal ausprobiert habe, ist das Mulchen in den Reihen mit vorgerottete (und mit Stickstoff angereicherte) Sägespäne:

  • Die Ölweide – eine Bereicherung für den Waldgarten

    Ich habe verschiedene Ölweiden (Elaeagnus) im Waldgarten und in den Agroforststreifen gepflanzt. Denn sie sind gleichzeitig Stickstofffixierer, bilden wunderbare und kräftig duftende Blüten und im späten Herbst dann auch leckere (wenn auch meist kleine) Früchte zum Essen. Da sie mehr »Dienstleisterqualität« für mich besitzen, werde ich sie als Chop & Drop auch alle paar Jahre etwas einkürzen, damit sie nicht zu viel Platz wegnehmen.

  • Weißklee als Untersaat – zu welchem Gemüse?

    Immer nur alle Kulturen mit Heu zu mulchen ist auf die Dauer etwas aufwendig. Also sollte das Ziel, den Boden bedeckt zu halten, auch anders erreicht werden. Durch Untersaaten vor allen Dingen. Ob Gundermann, Wald-Erdbeere oder z.B. einem »Zwerg«-Weißklee. Aber so zwergig ist er nun auch wieder nicht, dieser Weißklee. Da geht der Staudenbuchweizen (Fagopyrum dibotrys), der eh immer spät dran ist, mit seinen kleinen Blättchen am Boden dann doch schnell unter. Hmmm… Suboptimal, täte ich sagen. Er wird schon noch drüber hinaus wachsen. Aber die Blätter am Fuße der Stengel werden dann doch auch deutlich schwieriger zu ernten sein. Und ich bin mir auch nicht sicher ob er dann…