Ich liebe ihn. Allerdings bisher immer nur im Wald geerntet. Nun soll er peu à peu im Waldgarten seinen Platz finden. Allerdings ist der Bärlauch ja in den Wäldern vor späten Frösten gut geschützt durch die Bäume oben drüber. Das wird bei mir noch einige Jahren brauchen. Der Winterlinden-Haselnuss-Hain ist noch ein paar Jahre entfernt. Um den Schatten und Schutz zu beschleunigen habe ich einige Weiden gesteckt. Mal schauen wie die dieses Jahr angehen. Die
Faszinierend Natur! Diese magischen Formen. So schön anzusehen!
Ach, ich finde diese Frühjahrszeit immer wieder faszinierend, denn wie die Pflanzen, neugierig, lebenslustig und froh wieder spriessen, das Licht, die Sonne sehen zu können, aus dem Boden hervor dringen, teilweise die Blätter noch, wie ein Schmetterling im Kokon, eng zusammen gedrückt, und diese dann langsam entfaltend. So schön anzusehen. Kunst in der Natur. Danke! Hier: der Meerkohl (Crambe maritima)
Hei, bei uns ist ja Schwäbisch-Sibirien, und damit sind wir ein paar Wochen anderen Regionen doch hinterher. Nun endlich beginnt aber die neue Saison. Und da die Taglilie so langsam heraus kommt, landet das frische Grün – neben Taubnessel, Löwenzahn, Schnittlauch, Winterheckenzwiebel und Türkischer Rauke – im Salat.
Ein neues Produkt aus der Tempelhofer Gesundheitsschmiede: IMMUN+ Vitalkapseln Aus unserem Permakultur-Garten wurden 6 Heilpflanzen mit besonderem Fokus auf antivirale und antibakterielle Eigenschaften sowie immunsystemstimulierenden Inhaltsstoffen ausgewählt: • Brennnessel • Salbei • Basilikum • Meerrettich • Spitzwegerich • Taubnessel Hochdosiertes veganes Vitamin D Herkömmliches Vitamin D wird aus dem Wollwachs von Schafen hergestellt; unser Vitamin D-reiches Champignonpulver ist natürlich und vegan. Der hohe Vitamin D-Gehalt von 50 µg (2.000 IE) pro Kapsel ist besonders empfehlenswert
»Wir stehen drauf« produziert eine schöne Serie an kleinen Videos, die Einblick geben wie Landwirtschaft Teil der Lösung sein kann. Dafür touren Svenja Nette und Malte Cegiolka durch Deutschland um innovative Praktikerinnen zu porträtieren. Dieses Mal: Schloss Tempelhof, und ja, mit mir, Stefan Schwarzer, um einen Einblick in die Vielfalt der Themen zu geben, mit denen wir uns und ich mich beschäftige.
Nun endlich kann ich die erste kleine, bestehende Palette von Waldgarten-Produkten erweitern. Nach den ersten Sirups (Holunder, Colaraute, Rose) und dem Grünen-Smoothie-Pulver kommen nun, rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft (hüstel), noch einige andere hinzu: v.a. die Rose hat es mir angetan – Rosenzucker, Rosensalz, Rosenessig, Rosenbalsamico. Wunderbare Produkte für den feinen Gaumen. Ausserdem ein Brennnesselpulver aus Blättern und Samen, sowie (noch nicht auf dem Bild) – neben einer neuen Grünen-Smoothie-Mischung – eine Salatsaucen-Mischung. Dazu kommt der
Das erste Mal seit vielen Jahren war das Wetter bei einem meiner Kurse so schlechtes Wetter hatte, dass wir kaum rausgehen konnten. Kalt, nass, windig… Die Besichtigung des Waldgartens war kurz und knapp. Wir konnten nur ein Dutzend Pflanzen probieren. So dass ich kurzerhand noch ein weiteres Dutzend eingepackt habe, und sie mit in den Seminarraum genommen habe. Und ich muss sagen: Sieht doch dekorativ aus, oder?
So manches gibt es noch zu entdecken. Die Kohldistel (Cirsium oleraceum) – in unseren Wiesen zu Hauf vorkommend, und ökologisch sehr wertvoll, da spät blühend und sehr nahrhaft für die Insektenwelt – habe ich dieses Jahr das erste Mal angebaut. Ja, man kann sie essen. Aber wie?! Die Blätter pieksen, wenn sie nicht mehr ganz jung sind, was natürlich für eine Verwertung à la Spinat kein Problem ist. Spannend finde ich die Blütenknospen und -blätter:
Heute gab es von unserer Küche einen wunderbaren Nachtisch: Pflaumenkompott auf Kokosnusspudding, verziert mit einer Blüte Teefenchel (Foeniculum vulgare). Eine schöne Komposition. Gut, nicht jeder mag den Anis-Geschmack. Aber als Liebhaber eines sommerlichen Pastis, lass ich mir diese süss-würzige Komposition munden. Und freue mich dass ein weiteres Produkt aus dem Waldgarten den Weg in die Gourmet-Küche bei uns gefunden hat.
Er gibt mir so manches Mal noch Rätsel auf, der mehrjährige Buchweizen (Fagopyrum cymosum). Im Frühjahr kommt er erst, wenn man schon denkt dass er gar nicht mehr kommt. Er ist nicht ganz standorttreu, da er im nächsten Jahr immer 10-20 Zentimeter weiter entfernt wieder auftaucht. Und wenn man sein Beet des letztes Jahres fräst – weil zu viel Unkraut dort war, und es neu mit anderen Pflanzen bestellen will – dann wächst er wie
Ist doch immer wieder ein wunderbares Kraut. Nach dem trockenen Sommer, wo sie doch ziemlich gelitten hat, hat etwas Regen nun zum Spätsommer die Taubnessel noch einmal schön austreiben und blühen lassen. Darüber freue nicht nur ich mich, sondern auch die Insekten. Siehe dieses kurze Video dazu.
Ach, wunderbar, diese Taglilie. Eine neue Blüte, jeden Tag! Wochenlang! Wie schön ist das denn?!
Aha, sie können es also doch. Sich so strecken, dass sie über den Schneckenring kommen. Voll erwischt! Das klingt aber bei den Herstellern dieser Schneckenzäune anders!!
… aber die Schnecken mögen es. Die Blüten der Winterheckenzwiebel… Wenn sie nur den Nektar lutschen würden, ok. Aber dass sie die Blütenknospen, die durchaus scharf sind, abfressen… Ganz schön bissig, die Dinger!
Naja, nicht gerade mit Freude beobachte ich, was für Kletterkünstler die Schnecken sind. Die Taglilie ist ja nun wirklich mit ihren Blütentrieben einen gute Meter hoch. Diesen dünnen Stengel also klettern sie hinauf, um an die Blüte zu kommen. Tse! Ganz schöne Leistung!
Seit längerem schon immer wieder gedacht und visioniert. Nun endlich da. Eine am Wegesrand gefundene »Pergola« wurde gefestigt und Stützen dran geschweisst. Eine runde Holzterrasse gebaut (auf die auch noch Yin-Yang-Zeichen gemalt bzw später evtl. eingebrannt werden). In einer immer ruhiger werdenden Lage, weil die Felsenbirnen drum herum für einen Sichtschutz sorgen sollen, und die Weinreben (weiss nicht ob die das auf dem oft feuchteren Boden schaffen; fand ich aber erst einmal schöner als Hopfen)
Für mich macht das Pflanzen in Reihen bei manchen Pflanzen durchaus Sinn. Nicht gerade bei der Taubnessel oder der Staudenkresse. Aber bei der Winterheckenzwiebel schon. Die verbreitet sich ja nicht in alle Richtungen. Und das Mulchen hält nicht nur den Boden feuchter, sondern unterdrückt dann doch ziemlich erfolgreich für das ganze Jahr das Unkraut. Deutlich weniger Pflegeaufwand für mich, bei gleichzeitigem Nährstoffeintrag, Futter für das Bodenleben und erhöhter Wasserhaltefähigkeit.
Na, die Minze kommt mir nicht in den Waldgarten. Diese Erfahrung habe ich gemacht – muss ich nicht nochmal machen. Genauso wie der Giersch, wird er in den Obstgarten ausgesiedelt, weil sie sich dort gerne etwas ausbreiten kann und durch die Wiese bzw. das Kleegras und das mehrmaliges Mähen im Jahr dann in Schach gehalten werden kann. Jetzt kommt erst einmal das Bändchengewebe drauf, um dann im Herbst ohne »Unkräuter« frei pflanzen zu können.
Neben dem Waldgarten, der ja, was Sträucher und Bäume angeht, auf Produktion ausgelegt ist, habe ich nebenan noch einen Obstgarten mit seltenen Gehölzen angelegt, v.a. Obst. Die Begeisterung für »exotische« Gehölze, schon seit Jahren immer wieder nach gegangen, findet nun hier seine Entfaltungsmöglichkeit. Alte, seltene, exotische Sorten, wie z.B. Sommerblutbirne, Apfeldorn, Marunke, Frucht-Eberesche, Haferschlehe, Weissdornmispel, Weissdorn, und auch verschiedene Maulbeeren. Leider ist bei uns der Boden genauso wie das Klima heraus fordernd, weswegen so manche

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