Ach, wunderbar, diese Taglilie. Eine neue Blüte, jeden Tag! Wochenlang! Wie schön ist das denn?!
Aha, sie können es also doch. Sich so strecken, dass sie über den Schneckenring kommen. Voll erwischt! Das klingt aber bei den Herstellern dieser Schneckenzäune anders!!
… aber die Schnecken mögen es. Die Blüten der Winterheckenzwiebel… Wenn sie nur den Nektar lutschen würden, ok. Aber dass sie die Blütenknospen, die durchaus scharf sind, abfressen… Ganz schön bissig, die Dinger!
Naja, nicht gerade mit Freude beobachte ich, was für Kletterkünstler die Schnecken sind. Die Taglilie ist ja nun wirklich mit ihren Blütentrieben einen gute Meter hoch. Diesen dünnen Stengel also klettern sie hinauf, um an die Blüte zu kommen. Tse! Ganz schöne Leistung!
Seit längerem schon immer wieder gedacht und visioniert. Nun endlich da. Eine am Wegesrand gefundene »Pergola« wurde gefestigt und Stützen dran geschweisst. Eine runde Holzterrasse gebaut (auf die auch noch Yin-Yang-Zeichen gemalt bzw später evtl. eingebrannt werden). In einer immer ruhiger werdenden Lage, weil die Felsenbirnen drum herum für einen Sichtschutz sorgen sollen, und die Weinreben (weiss nicht ob die das auf dem oft feuchteren Boden schaffen; fand ich aber erst einmal schöner als Hopfen)
Für mich macht das Pflanzen in Reihen bei manchen Pflanzen durchaus Sinn. Nicht gerade bei der Taubnessel oder der Staudenkresse. Aber bei der Winterheckenzwiebel schon. Die verbreitet sich ja nicht in alle Richtungen. Und das Mulchen hält nicht nur den Boden feuchter, sondern unterdrückt dann doch ziemlich erfolgreich für das ganze Jahr das Unkraut. Deutlich weniger Pflegeaufwand für mich, bei gleichzeitigem Nährstoffeintrag, Futter für das Bodenleben und erhöhter Wasserhaltefähigkeit.
Na, die Minze kommt mir nicht in den Waldgarten. Diese Erfahrung habe ich gemacht – muss ich nicht nochmal machen. Genauso wie der Giersch, wird er in den Obstgarten ausgesiedelt, weil sie sich dort gerne etwas ausbreiten kann und durch die Wiese bzw. das Kleegras und das mehrmaliges Mähen im Jahr dann in Schach gehalten werden kann. Jetzt kommt erst einmal das Bändchengewebe drauf, um dann im Herbst ohne »Unkräuter« frei pflanzen zu können.
Neben dem Waldgarten, der ja, was Sträucher und Bäume angeht, auf Produktion ausgelegt ist, habe ich nebenan noch einen Obstgarten mit seltenen Gehölzen angelegt, v.a. Obst. Die Begeisterung für »exotische« Gehölze, schon seit Jahren immer wieder nach gegangen, findet nun hier seine Entfaltungsmöglichkeit. Alte, seltene, exotische Sorten, wie z.B. Sommerblutbirne, Apfeldorn, Marunke, Frucht-Eberesche, Haferschlehe, Weissdornmispel, Weissdorn, und auch verschiedene Maulbeeren. Leider ist bei uns der Boden genauso wie das Klima heraus fordernd, weswegen so manche
Eines der richtig guten Pflanzen im Waldgarten. Wächst gut, schmackhaft, ohne zu durchdringend zu sein. Eher sogar dezent im Geschmack, mit dem Stengel zusammen (unbedingt mitessen) dann auch etwas sauer. Kann gut die Grundlage bilden für Quiches, Pestos oder anderen Gerichten. Für den kräftigeren Wild-Geschmack braucht’s dann noch eine (oder mehrere) andere Zutat(en). Sehr schön auch, wie er blüht. Vielleicht gibt’s mit denen noch was zu machen? Hat jemand eine Idee? Die Samen jedenfalls kann
Hmmm, gestern noch einmal probiert, und ich finde sie super schmackhaft. Weich, sanft im Geschmack, etwas spinatisch-zitronisch. Echt lecker. Zwar habe ich schon größere Exemplare gesetzt, weil ich die günstig von der Baumschule nebenan erhalten habe, aber sie brauchen doch noch ein Jahr, um sich richtig zu verwurzeln. Ernte dann ab nächstem Jahr.
Wunderbar anzuschauen: Die Eier, die da ein Insekt auf den Schnittlauchblüten abgelegt hat. Um wen es sich wohl dabei handelt?
Angefangen hat die Pflanzung des Schnittlauchs aus Restbeständen der Gärtnerei, um meine Wege noch etwas besser hervorzuheben. An den Wegrändern gepflanzt, waren sie im Frühsommer eine wunderbare Zierde, von Bienen und anderen Insekten gut besucht. Irgendwann dann entstand die Idee, daraus ein Salz zu machen – was nicht wirklich sonderlich lecker war, und v.a. die Blüten ihre Farbe schnell verlieren. Aber der Weg in die Butter und dann auf’s Brot – das war ein Erfolg.
Immer wieder spannend zu sehen, was man zu Tage befördert, wenn man etwas buddelt. Hier eine schön geformte, rote Larve. Nach etwas Recherche scheint es eine Erdraupenpuppe zu sein, die sich zu einem Eulenfalter entwickelt. Die fressen so ziemlich alles. Man scheint nicht so begeistert von diesem Insekt zu sein, da er in Kulturen ziemlichen Schaden anrichten kann.
Zwar nicht direkt im oder am Waldgarten gelegen, so sind die jungen Fichtentriebe schon eine schöne Sache. Man kann die leicht harzig-zitronig schmeckenden Triebe direkt essen, in den Salat mit reintun, verkochen, oder eben auch als Salz verarbeiten, oder in einen flüssigen (Wald)Honig hineinlegen. Der Honig schmeckt nach einiger Zeit wunderbar waldig. Hmmm!
Das mache ich schon gerne, immer wieder auf’s Neue, weil es eine wunderbare Erfahrung ist: Bereiche, wo das Unkraut dann doch sehr stark wächst, einfach mit Pappe abdecken, Löcher reinmachen, jeweils eine Kartoffel reinstecken, und dann dick mit Heu abmulchen. Und dann im Herbst ernten gehen. Der Karton unterdrückt das Unkraut, die Löcher werden von der Kartoffeln versperrt, die Feuchtigkeit hält sich aufgrund der Mulchschicht super im Boden, und im Herbst habe ich nicht nur
Kräftig im Wuchs und wunderbar im Geschmack: Die Hopfentriebe. Reiche Ernte, wenn auch natürlich die Triebe eher zart sind. Aber den Hopfen kann man regelmässig ernten und nicht nur, aber auch, wunderbar als essbare Deko benutzen. Bei mir haben ich einen Zwerg-Hopfen gepflanzt, da er eigentlich nur den Wildschutzzaun hoch bzw. entlang ranken sollte – und da reichen 3-4m Höhe natürlich völlig aus.
Sehr lecker, guter Biss, und starkes Wachstum zeigt der Französische Sauerampfer (Rumex x acetosa). Allerdings immer wieder das Problem, dass wenn die Blätter zu dicht sind, diese Innen etwas anfangen zu faulen. Wenn man die Pflanzen weiter auseinander setzt, kann man dem etwas vorbeugen – hat dafür aber wiederum mehr Pflegeaufwand und Platzbedarf. Aber ingesamt finde ich ihn immer wieder sehr sympathisch.
Die Idee von den gepflanzten Sibierischen Erbsensträuchern in unseren Baumreihen und in den Beeten ist, dass sie als Stickstofffixierer nicht nur dafür sorgen, dass Stickstoff in den Boden gebracht wird, von denen auch die umliegenden Pflanzen profitieren können, sondern als »Dienstleister« mittels Chop & Drop dann auch regelmässig herunter geschnitten werden können, und dann als Hackschnitzel (oder als Benjeshecke) dem System zur Verfügung gestellt werden. Hier mal ein erster Versuch, mit der Frage, wie der
Sie wächst auf unseren Wiesen, die Kohl(kratz)distel (Cirsium oleraceum). Sie ist ökologisch wertvoll (für die Insekten), und schmeckt sehr lecker, wobei ich bisher nur die Blätter gekostet habe. Muss ich mal ausprobieren, was sonst noch gegessen und wie verwertet werden kann. Und mal schauen, ob sie auch wirklich gut kultiviert werden kann.
Vorige Tage wollte ich der Küche mal ne größere Menge an unsere Küche liefern. Anstatt aber mit der Schere zu ernten, habe ich den Green Harvester aus unserem Marktgarten ausgeliehen.

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